Energycon

Eigenverbrauchsoptimierung

Unternehmen mit eigener Solar- oder Windenergieanlage profitieren deutlich von der Investition in einen Batteriespeicher. Denn oft wird gerade dann viel Energie benötigt, wenn die eigene Anlage zu wenig Strom erzeugt. Der Strom, der dann aus dem Stromnetz eingekauft werden muss, ist mit mindestens 20 Cent pro Kilowattstunde (kWh) deutlich teurer als Strom aus dem eigenen Speicher. Wer also weniger Strom aus dem Stromnetz bezieht, macht sich unabhängiger von steigenden Strompreisen – und kann seine Kosten besser planen.

VORTEILE

  • Mehr vom selbst erzeugten Strom nutzen
  • Vermeiden des kostenintensiven Ausbaus eines Netzanschlusses
  • Unabhängiger vom Stromversorger und steigenden Strompreisen werden

Netzanschlusskosten sparen

Entscheidet sich ein Unternehmen dafür, selbst Strom aus regenerativen Energien zu erzeugen, muss der Energieversorger häufig den Netzübergabepunkt für die Einspeisung des Stroms ausbauen. Die Kosten dafür – bis zu 200.000 Euro – werden vom Energieversorger in Rechnung gestellt. Durch die Nutzung eines Energiespeichers lässt sich dieser kostspielige Ausbau vermeiden und somit bares Geld sparen.

Lastspitzenkappung

Sogenannte Lastspitzen treten in vielen Betrieben auf, die zu bestimmten Zeiten einen deutlich erhöhten Stromverbrauch aufweisen. Diese Spitzen schlagen sich teuer in der Stromrechnung nieder, denn Stromversorger müssen die Leistung, die nur kurz abgerufen wird, sicherheitshalber dauerhaft vorhalten – und es ist schlecht planbar, ob und wann die nächste Spitze kommt. Daher erhöhen die Anbieter die Stromrechnung und schon eine Lastspitze kann die Kosten für die Abrechnungsperiode in die Höhe treiben.

Der Hintergrund: Bei einem Jahresverbrauch von mehr als 100.000 kWh berechnet der Energieversorger einen Arbeits- und einen Leistungspreis. Der Arbeitspreis wird dabei pro kWh und der Leistungspreis anhand des maximalen Leistungsmittels innerhalb von 15-Minuten-Intervallen in kW berechnet. Überschreitet das Leistungsmittel das Maximum nur in einem Intervall, muss der Verbraucher einen erhöhten Leistungspreis entrichten. Je nach Abrechnungszeitraum kann dieser bis zu einem ganzen Jahr anfallen.

Die stark steigenden Netzentgelte wirken sich darüber hinaus empfindlich auf die Preisgestaltung des Leistungspreises der Energieversorger aus. Für Unternehmen und Gewerbetreibende bedeutet dies eine weitere Erhöhung ihrer Energie- und damit Betriebskosten.

Batteriespeicher schaffen hier Abhilfe durch physikalische Lastspitzenkappung oder mit der Lastspitzenkappung mit registriertem Lastgang (RLM). In beiden Fällen wird der Strombezug von Anlagen und Maschinen so gesteuert, dass die benötigte Energie bei Lastspitzen direkt aus dem Batteriespeicher und nicht aus dem Netz abgerufen wird. So werden Lastspitzen bei der physikalischen LSK gekappt und bei der LSK RLM dynamisch kompensiert. In beiden Fällen wird dadurch die Einstufung in einen erhöhten Stromtarif vermieden, was die Betriebskosten senkt.

Speicher Trading

Wir beraten Sie bei den Themen Direktvermarktung & Arbitragehandel, Netzsystemdienstleistungen mit Batteriespeichern. Dabei berechnen wir die wirtschaftlichste Fahrweise des Speichers in Abhängigkeit der vom Hersteller garantierten Ladezyklen, EOL, und RTE. Ausserdem bewerten wir die Gesamt-Systemkosten unter Berücksichtigung der Anschlusskosten des Netzanschlusses. Stand-Alone, Hybrid, Energy-Shifting, klassische On-Grid Lösungen, oder einem geteilten Netzanschluss ? Wichtige Fragen, die maßgeblich die Wirtschaftlichkeit beeinflussen. Von der fundamentalen Beratung, Erbringung sämtlicher EPC-Leistungen, bis hin zur Vermarktung der Energie an der Strombörse, begleiten wir Sie durch das gesamte Projekt.